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Kevin Köhler

Pokémon Go: Komm und schnapp dir die Kunden!

Nintendo im Glück: Der Erfolg des neuen Mobile-Games Pokémon Go, ließ die Aktie des Unternehmens, innerhalb eines Tages, um 25% steigen.  
Das Internet ist bereits voll im Hype-Modus, nachdem das Spiel seit wenigen Tagen in den USA, Japan und Australien erhältlich ist. In den USA ist Pokémon Go auf dem besten Wege, Twitter bei den Daily Active Usern auf Android zu überholen.


Fast 6% aller Android-Geräte in den USA hatten die App bereits zwei Tage nach Erscheinen installiert. Damit lässt Pokémon Go etwa die beliebte Dating-App Tinder deutlich hinter sich. Entwickler Niantic und Publisher Nintendo haben hier offenbar den Nerv der Kunden getroffen und heimsen jede Menge gutes Karma ein. Allerdings sind sie so überrascht vom Erfolg, dass der Release-Termin in Europa bis auf weiteres verschoben wurde. Die Server stehen kurz davor, in die Knie zu gehen. Hier müssen Nintendo und Niantic aufpassen, das gute Karma nicht rasch wieder zu verspielen.

Pokemon vs Tinder

Innovative Geschäftsmodelle

Da die App für Android komplett kostenlos ist, setzt man auf alternative Einnahmequellen. Entwickler Niantic hatte bereits in der Vergangenheit innovatives Gespür bewiesen, indem es Unternehmen ermöglichte, ihre Fillialen als besondere Orte im Spiel Ingress zu markieren.  Ein ähnliches System wäre auch für Pokémon Go denkbar. 
Bereits jetzt werben einige Restaurants und Geschäfte in den USA damit, dass es bei Ihnen besonders seltene Pokémon zu fangen gibt.

Andere hüten die seltenen, digitalen Schätze dabei etwas zu eifrig. So wird man die Kunden eher vergraulen.

 

Karma-Killer lauern überall

Das gute Karma ruckzuck wieder verspielen könnte Nintendo hingegen, wenn es nicht gelingt, die mit Viren verseuchte Version des Spiels aus dem Verkehr zu ziehen. Es befindet sich laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Proofpoint eine APK-Datei von Pokémon GO im Umlauf, die mit Malware verseucht ist. Diese sei bereits auf verschiedenen Plattformen und in Foren gesichtet worden. 

Wann das Spiel hierzulande erscheint und ob sich der Hype über längere Zeit aufrecht erhalten lässt, ist noch nicht klar.

Das Phänomen Pokémon Go zeigt aber in jedem Fall: Die Verbindung von Augmented Reality und Content Marketing hat großes Potential!

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